Große Ferien

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Inhaltsangabe

Bereits seit Monaten unterrichtet Schramm nicht mehr; etwas soll vorgefallen sein zwischen ihm und einem Schüler. Die Kollegen haben es schon immer gewußt, hinter seinem Rücken zerrissen sie sich über ihn, der immer korrekt war, die Mäuler. Und in der Tat, Schramm war porös geworden über die Zeit mit dem Jungen, der ihm in seiner Radikalität gegen sich selbst so ähnlich schien, und plötzlich hörte Schramm ein "wir" und war wie verzaubert, vollkommen ungeschützt in einem Moment, und dann . Zeit hat er jetzt genug, sollte man meinen, aber die Sache ist längst nicht ausgestanden. Und so wendet Schramm sich widerwillig an den einzigen Menschen, den er noch hat, seinen Bruder. Vielleicht kann dieser ihm helfen herauszufinden, wie eins zum andern kam, wer hier wen in der Hand hatte, wie die Dinge sich so gegen Schramm verschwören konnten. §Mit unheimlicher Präzision zieht Nina Bußmann uns hinein in ein Indizienspiel von parabolischer Gestalt. Während wir noch Opfer von Tätern zu unterscheiden suchen, drängt es uns unaufhaltsam hin zu jenem Moment, in dem ein Mann alles auf eine Karte setzt.
Große Ferien
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  • Rezension zu "Große Ferien" von Nina Bußmann

    Große Ferien
    Eselsohren-Werner

    Eselsohren-Werner

    19:12

    „Große Ferien“ ist ein faszinierender und ein mehr oder weniger unheimlicher Roman. Faszinierend, weil wir diesen – vage bleibenden – Schramm besser kennenlernen wollen, unheimlich, weil wir zur Not auch etwas in ihn hineininterpretieren, das wahrscheinlich mehr über uns aussagt als über ihn. Es sagt jedenfalls viel über unseren Medienkonsum aus: über die kleinen und großen Verbrechen, mit ...

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