Grace, wunderschön, reich und klug, also eigentlich eine Frau, die man "hassen müsste" gilt nun als tot. Die Polizei fand die Leiche der Schönheit in ihrer Wohnung, ihr Gesicht ist völlig entstellt von dem schweren Sturz aus dem hohen Stockwerk. Während Seth seiner Arbeit am Tatort nachgeht, wird er plötzlich von einer Waffe bedroht: vor ihm steht Grace Fontaine, quicklebendig und 100% nicht tot.
Während M.J. und Bailey vor Freude außer sich sind, dass ihre geliebte Freundin doch nicht tot ist, plant der Drahtzieher und Feind der drei Frauen schon längst seine nächsten Schritte. Seth, der an Grace gefallen gefunden hat, sich aber auch mit den Sternen auskennt, bleibt den Frauen und deren Männern auf "den Fersen", weil er gerne wissen möchte, wie es weitergeht mit diesen Kostbarkeiten, dabei verschenkt er nur leider auch sein Herz nach und nach an diese besondere Frau, nichts ahnend, dass sie ihn höchster Gefahr schwebt, denn die Geschichte ist noch nicht vorbei...
Das Finale der Trilogie spielt nach den beiden Abenteuern von Bailey und M.J. und gibt der spannenden Geschichte einen krönenden Abschluss und löst auch endlich das Rätsel um die Steine. Der dritte Band ist sicherlich am spannendsten und bietet die größte Action. Die Auflösung des Rätsels ist genauso fantastisch wie die ganze Trilogie.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Grace und Seth ist sehr spannend, da beide recht spezielle Persönlichkeiten sind. Alles gestaltet sich ein weniger schwieriger als sonst und ist damit eine Abwechslung zu den beiden anderen Teilen. Obwohl frau eigentlich Grace für ihre perfektes Leben hassen müsste, kann man es nicht. Sie gewinnt nach und nach so manchen Sympathiepunkt. Seth ist von den drei Männern der, der am stärksten der Versuchung widersteht und es Grace nicht leicht macht, ihn zu gewinnen, obwohl er von dem ersten Moment an, "Miss April" Grace schon längst verfallen ist.
Die Auflösung wahr unvorhersehbar und überraschte. Das finde ich ist ein wirklich schönes Ende für eine Trilogie, nichts ist schlimmer, als wenn man sich durch drei Teile liest und am Ende mehr als nur enttäuscht ist von einem unspektakulärem Ende.
Geschrieben war es wie auch schon die anderen Teile sehr gut und leicht, flüssig lesbar. Durch die Aufteilung in drei Büchern hat man auch eher das Gefühl, etwas zu schaffen. Währe es ein Buch mit drei Teilen, hätte man dieses "Erfolggefühl" nicht. Die Neuübersetzung kann ich nicht bewerten, da ich sie nicht gelesen habe, aber es lies sich gut lesen und es gab keine sprachlichen Mängel, wie man sich manchmal in anderen Bücher findet. Der Vorteil gegenüber dem alten Buch, dass alle drei Teile beinhaltete, ist vor allem, dass diese nun ungekürzt sind. Ich denke, wenn diese eh schon recht kurzen Bücher noch gekürzt worden wären, hätte man mit Sicherheit weniger Lesespaß gehabt.
Alles in allem ist "Die Sterne Mithras" eine zurecht gelobte Trilogie, die mich vollends unterhalten hat.