Leser-Rezension zu „Fledermausland” von Oliver Dierssen
am 9.11.2011
Sebastian Schätz, orientierungsloser Student und Teilzeitjobber in einem hannoveraner China-Markt, ist unsterblich in seine Freundin Kim verliebt - doch die zeigt kein wirkliches Interesse an ihm. Kurz: Sein Leben ist alles andere als spannend.
Doch als eines Nachts zunächst eine Fledermaus, dann das MAD und schließlich der putzwütige Pietro bei Schätz auftauchen, beginnt die kuriose Reise ins Fledermausland - und naürlich auch der Kampf um Kim, die Sebastian ungewollt ins Visier der GEZ (Gesellschaft zur Erhaltung und Zusammenarbeit der Gattungen) gebracht hat.
Dierssens Schreibstil ist flüssig und spannend, auch die Schauplätze sind gut gewählt und beschrieben. Die Geschichte ist witzig und unterhaltend umgesetzt. Auch die Absurdität des Ganzen erfüllt ihren Zweck - endlich mal ein neuer Blickwinkel auf das Trend-Thema "Vampire".

