Leser-Rezension zu „Die Einsamkeit der Primzahlen” von Paolo Giordano
am 20.07.2010
„die einsamkeit der primzahlen“ erzählt die geschichte zweier menschen, die jeweils im anderen die eigene einsamkeit wieder entdecken. da ist zum einen alice, die ihre unbeschwerheit und ihr vertrauen zu den menschen durch einen unfall im zuge eines skikurses, den ihr der ehrgeizige vater aufdrängt, verliert und somit zur außenseiterin wird. und zum anderen ist da mattia, den immense schuldgefühle plagen, da er seine hilfsbedürftige zwillingsschwester alleine gelassen hat, welche seitdem spurlos verschwunden ist. als alice und mattia schlussendlich auf dem gymnasium aufeinander treffen, entsteht zwischen den beiden eine unglaublich starke anziehungskraft… doch trotz dieser tiefen verbundenheit müssen alice und mattia dennoch irgendwann feststellen, dass sie sich gegenseitig nicht vollkommen berühren können…
die geschichte hat mich unglaublich berührt und ist mir sehr zu herzen gegangen… ein wundervolles trauriges buch, das mir des öfteren wirklich den atem geraubt hat…

