Leser-Rezension zu „Die Einsamkeit der Primzahlen” von Paolo Giordano
am 3.08.2010
Das Buch fesselt von der ersten Seite an, was aber weniger mit der Hoffnung auf ein Happy End, als mit der beispiellosen Art der Charakter/- und Situationsbeschreibungen zu tun hat. Wie Mattia lernt, dass es Paare von Primzahlen gibt, zwischen denen immer eine gerade Zahl steht, die verhindert, dass sie sich berühren, wird dem Leser von Kapitel zu Kapitel mehr und mehr bewusst, dass die Geschichte kein Happy End im klassischen Sinne haben kann. Der flüssige und intelligente Schreibstil macht Spass und die Geschichte um Mattia und Alice stimmt traurig - eine glänzende Kombination!

