Rezension verfasst vor 1 Jahr
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"Spiel der Wölfe" ist die Fortsetzung des ersten Bandes "Schatten des Wolfes" und setzt die Geschichte um Charles, den Sohn des Marrok Bran, und seiner Gefährtin, der Omega-Wölfin Anna, fort.
Bran, der Marrok und damit der mächtigste Werwolf Amerikas, hat die Entscheidung getroffen, die Existenz der Werwölfe ans Licht zu bringen. Damit will er den Erpressungen durch verschiedene Seiten vorbeugen und selbst den günstigsten Zeitpunkt ihrer Offenbarung wählen. Auch wenn Charles nicht völlig mit den Plänen seines Vaters übereinstimmt, so reist er doch zusammen mit Anna nach Seattle, um dort an einer Konferenz teilzunehmen, die alle Alphawölfe Amerikas und Europas versammelt. Charles sieht sich der schwierigen Aufgabe gegenüber, mit den Wölfen zu verhandeln und eine möglichst gewaltlose Umsetzung der Pläne seines Vaters zu ermöglichen. Aber natürlich haben Bran und er einige Feinde unter den Wölfen, so dass sich dieses Vorhaben als ausgesprochen schwierig erweist. Nicht alle Teilnehmer spielen mit offenen Karten. Und nachdem Anna fast von einer Horde Vampire entführt wurde und die Ehefrau des englischen Alphawolfes, der sich zudem für eine reinkarnation des sagenumwobenen König Artus hält, ermordet wird, steht fest, dass irgendjemand Blut sehen will. Doch wer?
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Ich liebe die Bücher von Patricia Briggs. Sowohl ihre Mercy-Thompson-Reihe, als auch ihre Alpha&Omega-Bücher habe ich geradezu verschlungen.
Patricia Briggs schafft es meisterhaft dichte Erzählungen zu erschaffen, die ergreifend, spannend und mit wunderbar beschriebenen und sympathischen Charakteren versehen sind. Unvorhersehnbar, mit vielen unerwarteten und spannenden Wendngen versehen, lässt die Geschichte einen kaum mehr los. Ohne übermäßige Erotik lässt Briggs die Beziehung zwischen Charles und Anna weiter wachsen. Und Anna als Protagonistin lässt den Leser kaum mehr los.
Schade, dass es bis jetzt nur zwei Bände der Reihe gibt!
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