Leser-Rezension zu „Die Zeit der Gaben” von Patrick Leigh Fermor

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (8)

Liisa Liisa
Verfasst von Liisa
am 7.05.2007
 

Ich hab ja eine Schwäche für Leute, die quer durch die Welt reisen oder Kontinente durchqueren oder sonst irgendwelche Wahnsinnsreisen machen bzw. gemacht haben. Einer davon ist der Engländer Patrick Leigh Fermor, der sich nachdem er endgültig von der Schule geflogen war mit gerade mal 18 Jahren zu Fuß auf den Weg nach Konstantinopel machte.

Seine Reise begann im Dezember 1933 und »Die Zeit der Gaben« ist der erste Teil seines Reisetagebuchs. Die Reise begann in London, führte per Schiff in die Niederlande. Er durchquerte sie, reiste dann durch Deutschland und Österreich bis nach Ungarn. Auf einer Donaubrücke zwischen der Slowakei und Ungarn endet dieser erste Teil der Reise.

Es ist schon faszinierend, was Patrick Leigh Fermor von dieser Reise zu berichten hat. Von seinen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen, seine Begeisterung für Kunst und Kultur, seine Beobachtungen in Nazi-Deutschland, seine Vergleiche zwischen den Bewohnern der verschiedenen Ländern und Rückschläge, die er erlebt unerwartete Hindernisse und wie er sie überwindet.

Ich muss gestehen, dass ich Patrick Leigh Fermor während der Lektüre fortwährend glühend um diese Reise beneide. Am liebsten würde ich einen Rucksack packen und auf seinen Spuren diese Reise nachvollziehen. Leider verfüge ich nicht über die vielen Kontakte, die er damals hatte und die ihm immer wieder weiter halfen, wenn er ein Dach über dem Kopf brauchte und leider bin ich keine 18 mehr. ;o)

 

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Die Zeit der Gaben Die Zeit der Gaben
Patrick Leigh Fermor

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Die Zeit der Gaben
von Patrick Leigh Fermor

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