Die Geschichte kehrt zu dem Banditenlager zurück, als Kvothe und seine kleine Truppe den Sieg über die Verbrecher davon trugen, der Anführer jedoch, konnte sich unglaublicherweise sprichtwörtlich aus dem Staube machen.
Den Auftrag nun, wie aufgetragen, erledigt, gedenkt man zum Maer Alveron ruhmreich zurück zu kehren. Doch gegen Abend entdecken sie auf der Rückreise auf einer Lichtung sitzend und singend Felurian, die berühmt berüchtigte Fae, doch nur bekannt aus Sagen und Geschichtenerzählungen.
Seine Freunde beinahe vergessend jagt er der sich bereits entfernden Märchengestalt wie von Sinnen hinterher, seinen Begleitern noch zurück rufend, sie mögen ihn in ein paar Tagen in der nächst gelegenen Dorfschenke erwarten.
Als er sie endlich zu Fassen bekam, begann für Kvothe eine wundersame Zeit aus heißem Begehren, unendlichen Glücks und großer Mattigkeit. So wird ihm nach einiger Zeit bewußt, dass die Schöne ihn mit einem Zauber gefangen hält und erst bereit ist ihn gehen zu lassen, wenn der Wahnsinn bei ihm Einzug hält oder der Tod ihn fordert.
Mit einer List, großem Mut und seines schlummernden Geistes kann er sich aus diesem Zauberwerk befreien, freundet sich mit ihr an und kann viele Dinge von ihr lernen, darüber hinaus erhält er sogar noch einen Shaedr, einen Mantel gewoben aus Schatten und Licht, geeignet, selbst findigsten Augen zu entgehen, als Abschiegeschenk.
Wundersam ist die Rückkehr in die besagte Gaststube, den alle glaubten ihn tot, nach drei Tagen erfolglosem Suchen nach ihm und so erstand nach Kvothes Erzählungen über seinen Verbleib eine weitere Legende über ihn. Nach kurzem Wiedersehen verabschiedet man sich schon wieder, denn Kvothe beschließt Tempi nach Ademre zu begleiten, aus Freundschaft und Verbundenheit, denn die Lehre von Lethani an einen Barbaren weiterzugeben, bleibt nicht ungesühnt.
In des Adems Heimat angekommen muss sich Kvothe dem Urteil unterwerfen, will er seinem Freund helfen. Er muß binnen eines Monats bei einem Lehrmeister in die Schule und sich in den Künsten des Lethani und Ketan bilden, um zuletzt eine Prüfung abzulegen. Versagt er, wird Tempi entehrt und verstoßen, das schlimmste Urteil für einen Adem, besteht er, wird er als einer der ihren angesehen und sein Freund bleibt unbehelligt. Letzters geschieht dann auch und er verlässt in hohen Ehren Ademre und kehrt über Umwege zum Maer an den Hof zurück. Doch alsbald besiegelt er selbst sein Schicksal, gibt er doch seine wahre Herkunft preis, nämlich ein Edama Ruh zu sein. Zwar gefühlt verjagen wie ein lausiger Hund, kehrt Kvothe dennoch reich beschenkt zur Universität zurück und nimmt sein "altes" Studentenleben wieder auf. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, wie sehr sein Ruf gewachsen ist und sich verbreitet hat, Kvothe der Arkane, Kvothe der Blutlose, usw.
Auch Denna trifft er wieder und vieles neigt sich zum Guten, doch nicht alles und dies ist jau auch nicht das Ende der Geschichte.....
Wieder einmal ein wahrer Genuß, des Autors Arbeit zu verschlingen. Felurian war ein toller Beginn und ging dann in den zwar "Magie armen" aber dennoch sehr eindrucksvollen Hauptteil in Ademre über, gefolgt von der Heimkehr zur Universität. Leider wird die Fortsetzung nun wieder sehr lange dauern...