Leser-Rezension zu „Das Buch der Illusionen” von Paul Auster
am 13.12.2009
Professor Zimmer stößt während einer existenziellen Krise auf den seit langem verschollenen Stummfilmkomiker Hector Mann. Die Arbeit an einem Buch über ihn lässt Zimmer selbst weiterleben. Plötzlich tauchen die alten Filme auf. Gleichzeitig gibt es ein Lebenszeichen des alten Schauspielers. Eine rasante Entwicklung um den Erhalt der Filme, die nach dem Tod des Schauspielers vernichtet werden sollen, nimmt ihren Lauf.
In gewohnter Manier (das ist als Ausdruck der höchsten Wertschätzung aufzu-
fassen) erzählt einer der besten Autoren Amerikas auch hier wieder Gechichten in der Geschichte. Es geht nicht nur um seine eigene und die des Filmschaffenden, sondern es gibt noch das Schicksal, die Tragödie in Zimmers Leben und eine Wiederholung mit einer Frau, die die ganze Geschichte mitträgt. Mit der ganzen Spannung, die bis zur letzten Seite anhält, ein weiteres großes Werk dieses Ausnahmeautoren.

