Leser-Rezension zu „Das Buch der Illusionen” von Paul Auster
am 8.12.2008
Naja, ein großer Wurf ist Auster hier nicht gelungen. Der Erzählstil ist sehr konservativ (fast lahm) und völlig humorlos. Die Story hat mich auch nicht gerade vom Hocker gerissen. Nach Kapitel 7 (der Inhaltsangabe des Films "Das Innenleben des Martin Frost") kam bei mir eine gewisse Spannung auf, da ich dieses Kapitel als Schlüsselszene verstand und mich sehr auf ein etwas vertrackteres metafiktionales Ende freute. Das hätte meine Bewertung erheblich beeinflusst. Das Ende fiel dann jedoch recht mäßig aus und ließ das Potential dieses Kapitels nahezu ungenutzt verpuffen.

