Leser-Rezension zu „Das Buch der Illusionen” von Paul Auster
am 31.03.2010
Austerfabulierkunst pur.
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Ein tiefdepressiver Professor schrieb ein Buch über den Stummfilmkomiker Hector. Warum? Weil der ihn zum Lachen gebracht hat und weil der Akademiker eine Aufgabe brauchte. - Allerdings löst dieses Buch einen Besuch einer resoluten Dame aus und eine Einladung zum vermeintlich toten Stummfilmstar persönlich. Dieses Gerüst nimmt Auster zur Basis und erzählt von Trauer und Cineasten, von Liebe und Leben in den amerikanischen 30ern und heute, von Familien und Verlassenen, Idealisten und Misantropen. Großartig. Auster.

