Leser-Rezension zu „Die Erfindung der Einsamkeit” von Paul Auster
am 30.04.2010
Ein anderer Auster. In zwei Teilen setzt er sich, ausgelöst vom Tod seines Vaters, mit dem Verhältnis Vater/Sohn (1.Teil) und dem daraus resultierenden Buch der Erinnerung auseinander. Ein vielschichtiger und philosophischer Beitrag zum Phänomen des Lebens mit vielen Versuchen des Erfassens, Verarbeitens und eben als Quelle des Ganzen, der Beschaffenheit des Erinnerns. Auf keinen Fall eine Lektüre für nebenbei. Austers wohl intimstes buch.

