Leser-Rezension zu „Im Land der letzten Dinge” von Paul Auster
am 17.02.2010
Ein etwas düsterer Roman von Auster, natürlich wieder in seinem briliianten Stil ge-
schrieben (hier wählt er die Briefform als Bericht), dennoch ziemlich erdrückend, in einem Science-fiction Szenario, das in einigen Filmen schon hinlänglich gezeigt wurde. Dennoch ist der Bericht aus einer Welt, in der sich die Zivilisation, wie wir sie kennen, schon verabschiedet hat, sehr intensiv aus der Sicht der Hauptperson beschrieben. Der scheinbar unter diesen Umständen sinnlose Kampf um das Überleben lässt Beklemmungen zu, wieweit diese Fiktion denn noch wirklich von uns entfernt ist. Nichts für Leser der leichten Unterhaltung, Für Auster-Fans ganz sicher eine neue Nuance.

