Leser-Rezension zu „Invisible” von Paul Auster
am 21.02.2011
Ein typischer Auster-Roman, der mich in seinen Bann gerissen hat. Man weiss bei ihm nie, ob alles so ist, wie es beschrieben wird. Ausserdem erzählt er die Geschichten nicht linear und aus einer Perspektive, so dass man die verschiedenen Personen plastisch vor Augen hat und mit ihnen mitfiebert (etwa Adam, der den Mord am Räuber erlebt oder mit seiner Schwester erotische Momente verbringt).
Vielleicht habe ich auch schon zu viele Romane von ihm gelesen, dass ich vom Schluss nicht restlos überzeigt war. Trotzdem natürlich lesenswert, vor allem wenn man sich auf immer wieder neue Wendungen in einer Geschichte einlässt!

