Leser-Rezension zu „Mann im Dunkel” von Paul Auster
am 20.11.2008
Reicht es, wenn ich schreibe "ein typischer Auster-Roman"? Ja und nein. Ja, weil August Brill, die Hauptperson im neuen Roman, Geschichten erlebt oder erfindet, die so eigentlich nur Auster beschreiben kann. Nein, weil diese allerdings nicht so versteckt oder leise angedeutet werden (bzw. verschachtelt sind) wie in anderen Büchern von ihm. Ich habe den Eindruck, dass das Alter immer mehr in seine Werke mit einfliesst, besonders gut zu spüren bei der Beziehung zwischen Vater und Tochter bzw. Enkelin. Aber das soll keine Kritik sein. Ich habe das Buch auf alle Fälle in einer Nacht und dem darauffolgenden Vormittag zu Ende gelesen.

