Leser-Rezension zu „Mann im Dunkel” von Paul Auster
am 3.07.2011
Ein Mann liegt im Bett und kann nicht schlafen. Dast. gesamte Buch spielt eingetlich nur währden dieser einen Nach
Er denkt sich eine Geschichte aus: ein Mann erwacht in einem tiefen Loch, wird von einem Soldaten herausgeholt und ist in einer anderen Welt. Die Geschichte hat irgendwann einen anderen Lauf genommen und jetzt herrscht Bürgerkrieg in den USA. Er soll den Urheber (ein alter Mann, der sich alles ausdenkt)) töten.
Aber auch die Geschichte des Erzählers geht weiter. Er verlor selber vor kurzem seine Frau, hatte einen Unfall und lebt jetzt bei seiner Tochter, die eine schwierige Trennung hinter sich hat. Und die Enkelin lebt im Moment auch dort, schwer traumatisiert vom gewaltsamen Tod des Ex-Freundes, an dem sie sich die Schuld gibt.
Die gesamten Lebensgeschichten werden aufgerollt.
Alles in einer klaren, unprätentiösen Sprache.
Die Schrecklichkeiten steigern sich immer, werden aber durch ein Ende, in dem es stark nach Aufbruch und Veränderung riecht wieder aufgehoben.
"Und die wunderliche Welt dreht sich weiter"...
Unbedingt lesenswert!

