Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Es geht hier nicht nur um den wunderbaren Walt, ein Durchschnittsjunge, dem von seinem Meister das Fliegen beigebracht wird, aufgrund der "Gabe", die er hat, es geht um Aufstieg und Abstieg, um Ruhm und Erfolg, es geht um Geld, um Tod, um Leben, es geht auch um Amerika. Um Vergänglichkeit, um Freundschaft, Loylität, Treue, um Wertigkeiten, Gemeinheiten und Ungereimtheiten in einem viel zu kurzen Menschenleben. Kurzum, es geht um vieles im Leben, ja, fast schon alles, was das Leben ausmacht. Paul Auster schafft es auf 320 Seiten so gut und packend zu erzählen, dass man sich danach fragt, was denn nun eigentlich noch fehlt. Und das ist dann auch - zumindest für mich - das Fazit gewesen. Wenn alle Aspekte so beleuchtet werden, hat man selbst genügend Stoff, darüber nachzudenken. Nicht nur von daher ein sehr gelungenes Buch, denn wenn man nach der Lektüre noch ein wenig in sich selbst blättern kann, hat der Autor doch etwas großes geschaffen.
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