Rezension verfasst vor 2 Jahren
(21)
Auch, wenn es sich hierbei nicht um das beste Buch von Auster handelt - es hat gewiss seinen Reiz. Mir hat es auf alle Fälle Spaß gemacht zu lesen, verwirrt zu werden, nachzukonstruieren. Wunderbar wieder das Verweben der Handlung in einer Handlung. Theoretisch wird man nicht genau sagen können, was im tiefsten Inneren der Sinn dieses Romans ist - es kann das Alter sein, die Literatur, die Illusion des Alltags, die Psyche? Wer weiß - demzufolge ist deises Buch für so manchen geeignet - vorausgesetzt, man mag es etwas verwirrend und irritierend.
Klappentext:
In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder genau, wer, noch wo er ist. Je mehr und je vergeblicher er sich besinnt, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich selbst in den Zeilen eines Manuskripts begegnet.
0 Kommentare