Mohn und Gedächtnis

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Inhaltsangabe

Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegslyrik – zum 60. Jahrestag jetzt in bibliophiler Neuausgabe 1952 erschien der schmale, in schwarzes Leinen gebundene Gedichtband „Mohn und Gedächtnis” bei der DVA. Der Autor, eigentlich als Paul Antschel 1920 in Czernowitz/Bukowina geboren, war damals der literarischen Öffentlichkeit unbekannt. Heute zählen diese 56 Gedichte, darunter »Todesfuge«, sein berühmtestes, zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts; auch weil sie zu den frühesten Zeugnissen einer dichterischen Auseinandersetzung mit der Shoa in der Bundesrepublik gehören. Diese Thematik wie Celans disziplinierte und dabei magisch assoziative Sprache ermöglicht es uns heute noch, „Mohn und Gedächtnis” wie eine Neuentdeckung zu lesen. Nun, zum 60. Jahrestag, liegt dieser Band in einer der Erstausgabe nachempfundenen, bibliophilen Ausstattung wieder vor.
Mohn und Gedächtnis
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  • Rezension zu "Mohn und Gedächtnis" von Paul Celan

    Mohn und Gedächtnis
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    13:01

    Gedichte neu aufgelegt Erstmals bereits 1952 erschien dieser schmale Gedichtband, der erste von Paul Celan. Gedichte, die nicht im Gesamten, aber doch zu einem großen Teil die dunklen Erlebnisse seines Lebens widerspiegeln, die Gräuel der Zeit. „Schwarze Milch in der Frühe wir trinken sie abends wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts wir trinken und trinken........ ...

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  • Rezension zu "Mohn und Gedächtnis" von Paul Celan

    Mohn und Gedächtnis
    Monsignore

    Monsignore

    20:28

    Die "Todesfuge" machte Celan auf einen Schlag weltberühmt. Es sind bleischwere, wuchtige Verse eines Davongekommenen mit schwersten Wunden. Die Mutter erschossen, der Vater in einem Lager an Typhus gestorben, er selbst in jahrelanger harter Zwangsarbeit endlos gedehmütigt. Dieser hochintelligente und hochsensible Mann, Geliebter von Ingeborg Bachmann und Gisèle Lestrange, wurde nicht alt und ...

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