Rezension verfasst vor 2 Jahren
(22)
Theo Tate ist Privatdetektiv und Ex-Cop. Bei der Exhuminierung einer Leiche tauchen plötzlich drei Leichen an die Oberfläche des angrenzenden Sees- und in dem ausgegrabenen Sarg liegt eine junge Frau und nicht Henry Martins. Tate arbeitet gegen die Zeit, gegen die Polizei und teilweise sogar gegen sich selbst, steht er doch unter Mordverdacht, nachdem der junge Friedhofswärter sich in Tates Büro erschossen hat.
für dieses Buch habe ich gefühlt Monate gebraucht, es zu lesen, es waren dann aber doch drei Wochen. Das lag garantiert nicht nur an mangelnder Lesezeit; ich kam anfangs nicht rein in die Geschcihte. Diese wird aus Tates Ich-Perspektive erzählt und mit ihm wurde ich überhaupt nicht warm. Schon wieder ein (Ex-) Cop, der vom Schicksal gebeutelt wurde und irgendwie versucht wieder ins Leben zu finden. Das war mir anfangs schon zu viel und im zweiten Teil konnte ich Theos Handlungen gar nicht mehr nachvollziehen, geschweige denn seinen Gedanken folgen.
Richtig spannend fand ich das Buch auch nicht, erst im zweiten Teil kam wenigstens etwas Spannung auf, lange halten konnte sie der Autor m.M. nach jedoch nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass ich immmer nur kurze Abschnitte gelesen habe, das Buch konnte mich nicht fesseln, so verliert man als Leser aber auch schnell den Überblick über Zusammenhänge, Personen ect.
Die Idee an sich hat mir gut gefallen und hätte Paul Cleave seinen Hauptdarsteller in eine etwas andere Richtung entwickelt, so wäre es mindestens ein Sternchen mehr geworden.
Fazit: Kann man wohl lesen, weiterempfehlen würde ich es nicht gerade, da hab ich für mich schon viel besseres gelesen. Trotzdem 5 von 10 Punkten.
0 Kommentare