Rezension verfasst vor 11 Monaten
(7)
Mit diesem Buch ging es mir ziemlich ambivalent: einerseits widerstrebt mir seine spirituelle, ja mystische Art ,andererseits ist die Pilgerfahrt des Autors über den Jakobsweg so spannend erzählt, dass sie mich ausreichend gefesselt hat. Der Autor soll im Rahmen einer kultischen Handlung ein Schwert erhalten, macht jedoch beim Ritual einen Fehler, so dass es ihm versagt wurde. Durch eine Pilgerfahrt kann er eine neue Chance erhalten. Mit seinem Führer Petrus übersteht der Pilger eine Reihe von merkwürdigen Prüfungen, bis er schließlich mit Hilfe eines Lamms zu seinem Schwert geführt wird. Das Lamm war der Höhepunkt des Rätselhaften, Mythischen, mit dem das Buch durchsetzt ist, und eigentlich widerstrebt es mir, mich auf derlei Dinge einzulassen - sie sind mir einfach unglaubwürdig, mir mangelt es völlig an spirituellem Vergnügen. Andererseits enthält das Buch neben der Tatsache, dass es durchaus spannend erzählt ist, eine Menge an sogenannten Weisheiten, die teilweise durchaus bedenkenswert sind,so dass das Lesen auch intellektuell anregend ist.
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