Ein Schädel ist ein Schädel ist platt und kaputt. Ist platt und kaputt und tot und das Mädchen sah den Kopf von dem Großvater. ..ist ein Schädel ist kaputt, und das Mädchen hält die Figuren des Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiels fest in der Hand, der kleinen Faust, umschlossen und lässt sie nicht mehr los und das alles ist zuviel für das Mädchen und kein Wunder, dass es nichts mehr sagt.
Wer macht denn sowas?
Wie mit einem, ja, mit einem Amboss, drauf, kaputt. Und - er ist erst über ihn drüber? Ich mein, erst umgefahren und dann mit dem Reifen über den Kopf?
Und wer zertrümmert seiner Tochter die Schienbeine und sagt dann, es war ein Unfall, ein Autounfall, ein dummer dummer Unfall?
Und wer ist er, der kleine Bruder, der Darth Vader und hat er die Schläge wirklich verdient?
Man rechnet nicht damit, dass das Messer nicht so leicht durch das Fell dringt, nicht so, wie bei einem Menschen, die Kehle, von links, bei Hunden geht das nicht so leicht wie man denkt und jetzt steckt das Messer drin, in dem Hund sozusagen.
Ein Roman mit einigen Momenten, die einen stocken lassen, innehalten und Nachdenken, große Worte, tolle Sätze, es macht Spaß, dem Herrn Hochgatterer zu folgen, der Psychologe Horn, der ist schon cool, seine Gedanken, seine Ironie (..wird man als Arzt Psychiater, weil man den Geruch von Schweißfüßen nicht ertragen kann?) und dann der Herr Kovacs, der Kommissar, der zwar eigenbrötlerisch scheint, aber viele liebenswerte Eigenschaften hat und Ideen, die ihn einfach sympathisch erscheinen lassen. Ich fühlte mich ab und an an Herrn Kluftinger erinnert, entfernt zwar aber durchaus erinnert.
Ein sehr hintergründiges, spannendes Werk mit Wortwitz, nicht einfach aber überaus gelungen.