Leser-Rezension zu „MYSTERIA - Das Tor des Feuers” von Peter Freund
am 14.06.2011
Klappentext:
„Nikos Herkunft umgab schon immer ein Geheimnis. Er weiß nicht, wer sein Vater ist – und wenn er seine Mutter nach ihm befragt, vermag sie ihm nicht den kleinsten Hinweis zu geben. Als Niko dann auf einem Dachboden einen alten seltsamen Umhang entdeckt, gibt ihm sein Leben so viel Rätsel auf wie nie zuvor: Er legt den Umhang um – und befindet sich urplötzlich in einer fremden Welt. In MYSTERIA, der Welt hinter den Nebeln, leben Menschen und Alwen, Noktaner und Drachen, Gestaltwandler und andere Wesen, von denen Niko noch nie gehört hat. Vor allem aber lebt in MYSTERIA ein grausamer Herrscher, der Niko mit all seiner schwarzen Gewalt zu zerstören versucht. Nur wenn Niko das legendenumwobene Tor des Feuers findet, wird er sein Leben retten können. Je näher der Junge dem Zentrum der dunklen Macht kommt, umso näher kommt er auch seinem eigenen Geheimnis ...“
Soweit ich weiß, ist Mysteria der Auftakt einer Trilogie. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte ein bisschen brauchte bis sie in Fahrt kam. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig, einprägsam und einfach zu verstehen, so wie es bei einem Jugendbuch auch sein sollte. Peter Freund hat die auktoriale Erzählweise gewählt, welche mir persönlich sehr gefällt, man bekommt Einblicke in die Gefühlswelten der verschiedenen Charaktere und die verschiedenen Sichtweisen halten die Geschichte spannend und schließlich auch temporeich. Die Charaktere kommen authentisch und sympathisch rüber, ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Allerdings bleiben sie mir ein bisschen zu oberflächlich, ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe und Hinterfragen von Seitens Niko, dem Hauptprotagonisten, gewünscht, was seine Vergangenheit angeht. Aber gut, das sind Kleinigkeiten, alles in allem ein spannendes Buch. Den zweiten und dritten Teil werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

