Leser-Rezension zu „Die Zarentochter” von Petra Durst-Benning
am 16.08.2010
Überraschenderweise hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl mir gerade russische Geschichte nicht so sehr liegt. Dieses Buch hat mich aber auf jeden Fall eines besseren belehrt.
Petra Durst-Bennig beschreibt die ersten 24 Lebensjahre der Zarentochter Olga sehr anschaulich und einfühlsam, so dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen will, bis man weiß, wie sich Olgas Schicksal fügen wird.
Ein wenig irritiert war ich von den Kosenamen der Kinder, die mir doch ein wenig zu modern vorkamen. Aber im Anhang erklärt die Autorin, dass diese Namen allesamt belegt sind und sich das ganze tatsächlich so abgespielt hat.
"Die Zarentochter" ist leider der erste Teil einer Reihe. Leider, weil die weiteren Teile noch nicht erschienen sind und wir so noch eine Weile warten müssen, bis wir lesen können, wie es mit Olly weiter geht.
Eine sehr mitreißende Geschichte hat die Autorin hier abgeliefert, wider Erwarten bin ich sehr begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung.

