Leser-Rezension zu „Das letzte Opfer” von Petra Hammesfahr
am 3.01.2012
Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt jemand eine junge Frau in seine Gewalt und tötet sie. Drei Leichen wurden bisher gefunden, fünf Frauen gelten als vermisst. Nur für das Jahr 1990 gibt es eine Lücke. In diesem Jahr die damals 18-jährige Karen einen alten Mann überfahren und weiß nicht, wie es zu diesem Unfall gekommen ist...
Soviel zum Inhalt (kopiert vom Klappentext)...
Das Buch fängt mit der Aufzählung von gefühlten 100 Namen an. Diese Personen
werden kurz näher beschrieben in Form ihres Verwandschaftsgrad und ihrem Bezug zur
Story...schon mal ein sehr verwirrender Einstieg: Wer möchte sich zu Beginn eines
Buches 30 Namen merken und dann auch noch ihren Bezug zur Story?! ich denke mal niemand... danach geht das Buch unstrukturiert weiter...ich hatte den Eindruck je länger
man liest desto verwirrter soll der Leser werden...Das Buch war auch nicht wirklich
spannend und schon gar nichts eins dieser "ich kann nicht mehr aufhören zu lesen"-Bücher...Schade...
Die Story zieht sich also bis zum Ende komisch und irgendwie unreal durch. Man sieht hier
in meinen Augen auch den Unterschied zwischen einem deutschen und einem amerikanischen/schwedischen Thriller... da fehlt mir einfach das gewisse etwas!
Das Ende war dann wie das ganze Buch...enttäuschend. Warum ich dem Buch trotzdem
2 Sterne gegeben hab? Weil mich das mysteriöse an der Geschichte i-wie ein klein wenig
fasziniert hat.
Somit ein denkbar schlechter Einstieg mit der Frau Hammesfahr...vllt. kann ich mich noch zu einem weiteren Werk von ihr aufraffen...aber jetzt warten erst mal bessere Thriller (Adler Olsen ich komme!)

