Leser-Rezension zu „Der gläserne Himmel” von Petra Hammesfahr
am 16.06.2009
Der junge Lehrer Christian Hochstedt ich noch nicht lange in dem kleinen Dorf an der Eifel, als er in den Bann der "Dorfprinzessin" Sina gerät. Er verliebt sich in sie, die beiden heiraten, doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Sina scheint von einem dunklen Geheimniss beherrscht zu sein, dass sie immer weiter von ihrem Mann entfernt. Gepackt von krankhafter Eifersucht, verliert Christian bei einem Streit die Beherrschung - Sina wird lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Als die lebenserhaltenden Maschinen schon abgestellt sind, erwacht Christans Frau - doch sie ist eine andere...
Das Buch hat mir gut gefallen. Von Beginn an wird, wie bei Hammesfahr üblich, Spannung aufgebaut. Man weiß, es wird etwas schlimmes passieren, doch dann passiert eigentlich erst einmal nicht viel - Andeutungen, Ahnungen. Um so erschreckender ist dann die Wahrheit, die eine tragische Familiengeschichte einschließt, an der auch Christians Eltern nicht unbeteiligt waren.

