Leser-Rezension zu „Roberts Schwester” von Petra Hammesfahr
am 16.06.2009
Mia und Robert waren ein Geschwisterpaar, wie es vertrauter nicht hätte sein können. Mia lebt mit ihrem Bruder in einem herrschaftlichen Haus. Vorbildlich kümmert
sich Robert um seine Schwester, deren Karriere als Bildhauerin ein jähes Ende fand. Seit einem Autounfall, an dem Robert nicht unschuldig war, ist Mias Gesicht entstellt und ein Arm nicht zu gebrauchen. Bis
der Bruder ihr aus heiterem Himmel eine Geliebte präsentiert, die er sogar zu heiraten gedachte und in das Haus holt. Die Spannun zwischen den beiden Frauen wird unerträglich, und dann ist Robert tot. Warum hatte er ihr so lange Isabellas Existenz verschwiegen? Und warum ist
Mia ausgerechnet entfallen, was sie in der Nacht getan hat, in der ihr Bruder umgekommen ist?
Das Buch beginnt mit: "Sie fragen mich, ob Robert Feinde hatte. Nein! Sie sagten, jeder Mensch hat Feinde. Und es müsse doch zumindest einer dagewesen sein, der Grund genug hatte, ihm eine Kugel in den Kopf zu schießen. Robert ist tot. Er war mein Bruder...." - Bereits dieser Einstieg hat mich begeistert!

