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Alle anzeigensimoneg
Vor 11 Monaten
(7)Ein Toter im Dom. Eine falsche Reliquie. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Aachen, anno 1412: Der Geselle Klas liegt erschlagen im Dom. Verdächtigt wird sein Meister, der Reliquienhändler Reinold Markwardt. Dessen Frau Marysa glaubt an eine Verschwörung. Unterstützt von dem Mönch Christophorus stößt sie bei ihren Nachforschungen auf einen Handel mit gefälschten Reliquien. Doch ihre Feinde sind mächtig: Marysa wird der Ketzerei angeklagt und soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Und die Zeit arbeitet gegen Christophorus...
Hat sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, woher die vielen Knochen, Stoffreste u.ä. kommen, die als heilig gelten? Natürlich ist mir klar, dass auch Heilige den gleichen Körperbau hatte wie wir und da mächtig geschummelt wird. Doch dass im Mittelalter der Reliquienhandel den heuteigen Drogenhandel ähnlich war, kam mir bisher nicht in den Sinn - scheint aber so gewesen zu sein. Ich fand das alles sehr spannend. und auch der historische Hintergrund wird am Ende des Buches gut erklärt. Gefehlt hat mir bei dieser Ausgabe eine Stadtkarte.
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