Leser-Rezension zu „Die fünfte Kirche” von Phil Rickman
am 9.06.2010
Betti und Robin Thorogood haben ein Grundstück, mit einer ehemaliger Kirche in Old Hindwell gekauft. Betty hat von Anfang an ein schlechtes Gefühl wegen der Kirche, und das liegt nicht nur an den Visionen des Mannes den sie immer wieder in der Kirche sieht. Ein mysteriöses Kästchen und eine hilfsbedürftige alte Dame tuen den Rest. In der kirche könnten sie das alte Heidentum wieder auferstehen lassen, doch leider kommen sie nicht dazu, denn der Priester der Einheimischen, „Vater Ellis“ plant einen Exorzismus in der Kirche. Als das Paar dies verweigert organisiert er einen „Kreuzzug“ gegen das Paar. Hier muss natürlich Merrily Watkins, die Pfarrerin des Nachbarortes und die Zuständige für spirituelle Grenzfragen einschreiten. Diese hat momentan allerdings auch zahlreiche private Probleme, ein schlechter Fernsehauftritt, ein Todesfall und eine Tote und deren Schwester die sie nicht in ruhe lassen. Ein ewiges Hin und Her beginnt.
Ich hatte sehr viel gutes über das Buch gehört. Leider konnte das Buch mich dann nicht so fesseln. Der Autor verzettelt sich leider in zu viele Personen und deren persönliche Schicksale, das Übernatürliche kam eigentlich auch nicht richtig durch. Ausser dass sich Zufälle an Zufälle reihen, dass es sogar für einen leichtgläubigen Fantast wie mich unwahrscheinlich wird, das zu glauben. Es war mein erstes Buch von Phil Rickman und hat mich nicht animiert die Vorherigen zu lesen. In einem früheren Band muss es um die Tochter von Merrily Watkins gehen, doch leider wird diese Geschichte fast nacherzählt so dass es nicht mehr nötig ist das Buch zu lesen. Die Personen und Orte werden sehr klar und deutlich nacherzählt, aber wegen der schlaffen Handlung, kann das Buch nicht mehr aufgewertet werden.

