Leser-Rezension zu „Die fünfte Kirche” von Phil Rickman
am 17.08.2010
Betty und Robin Thorogood sind zwei junge Leute, die in das kleine, beschauliche Dorf "Old Hindwell" ziehen. Dass die Uhren dort noch völlig anders "ticken", wenn es um Religionsausübung geht, müssen sie bald am eigenen Leib erfahren, als bekannt wird, dass Betty und Robin keine Christen sind.
Sie gehören einer anderen Glaubensgemeinschaft an und sind beide "weiße" Hexen/Hexer.
Der neue Prediger im Dorf, Nicholas Ellis, der ein Geheimnis verbirgt, lässt nichts unversucht, das Ehepaar sofort zu verdammen und als "Wurzel des Bösen" zu verunglimpfen.
Die Dörfler, die von Ellis charismatischer Erscheinung beeindruckt sind, lassen sich von ihrem radikal eingestellten Pfarrer blenden und so kommt es bald zu einem gefährlichen "Showdown" in Old Hindwell, als bekannt wird, dass Betty und Robin zusammen mit einigen Gleichgesinnten ein "heidnisches Fest" auf ihrem
Grundstück, zu dem auch eine alte verfallene, aufgegebene Kirche zählt, planen.
Mittendrin ist Frau Pfarrer Watkins, die als Beraterin für sprituelle Grenzfragen der anglikanischen Kirche zur Mäßigung aufruft und versucht, die wahren Hintergründe bzw Beweggründe der Beteiligten aufzuklären. Denn am Rande all der dramatischen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Heiden geschieht ein Mord und andere unschöne Sachen... welche das sind? Lest selbst, sonst ist ja die Spannung weg
FAZIT: Am Anfang ist eine Menge Durchhaltevermögen gefragt, weil Personen und Orte und Sichtweisen vorgestellt werden, die scheinbar nicht zusammenhängen. Wer es bis zur Mitte des Buches schafft, wird belohnt, denn da werden die Teile zusammengefügt und die Handlung steigert sich rasant, man kann das Buch nicht mehr weglegen..

