Leser-Rezension zu „Feuer in Berlin” von Philip Kerr
am 28.07.2008
Die Geschichte, in derem Verlauf der Berliner Detektiv und ehemalige Polizeikommissar Bernhard Gunther einen Doppelmord in den Kreisen der besseren Gesellschaft im 3. Reich aufklärt, ist spannend erzählt und geistreich konstruiert. Was diesen Roman heraushebt ist der für einen Detektivroman ungewöhnliche historische Hintergrund und die Art, wie die Atmosphäre der damaligen Zeit aus der Perspektive Gunthers beschrieben wird. Nur das Ende mit einem unfreiwilligen KZ-Aufenthalt ist übertrieben und fehl am Platz. Auf alle Fälle habe ich mir bereits die beiden anderen Bernhard Gunther-Romane bestellt.

