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Homorvoll, absurd, liebenswert!
Beagle
19:29Alexander Portnoy ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt in New York, er arbeitet für die Stadt in der Kommission gegen Unterdrückung und für Gleichberechtigung. Doch, sein privates Leben und vor allem sein Leben mit den Frauen kann er nicht in den Griff bekommen. In langen und ausführlichen Sitzungen berichtet er seinem Psychiater Dr. Spielvogel von seinen Beschwerden. Eigentlich sollte er ...
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Enttäuscht
M. Glass
13:21Nachdem ich das grandiose Buch "Sabbaths Theater" gelesen habe, war dieser Roman eine bloße Enttäuschung. Die Handlung gibt nicht so viel her, Polio wurde gut recherchiert, okay, aber die Abhandlung über Gott, über göttliche Gerechtigkeit und so - die sind lächerlich, nahezu banal. Schade, dass er keine Romane mehr schreiben will. Von Glück könnte man sprechen, wenn man wüsste, dass nur ...
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Rezension zu "Empörung" von Philip Roth
Buecherfreundin
16:32Die Geschichte spielt zwischen 1950-52. Es ist die Zeit des Koreakrieges. Unzählige Menschen werden in diesem sinnlosen Gemetzel ihr Leben verlieren. Marcus Messer ist gerade 18 Jahre als er von der High-school auf das heimische Collage wechselt. Fleißig, gehorsam, eigentlich ein Sohn der seinen Eltern nur Freude bereitet. Doch gerade jetzt beginnt sein Vater sich ständig um Marcus zu ...
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Rezension zu "Nemesis" von Philip Roth
Rebekka_NP
13:08Eine Geschichte über Selbstkasteiung und schlechtes Gewissen: Bucky, ein junger Sportlehrer und Platzwart arbeitet 1944 in Newark als eine verheerende Polio-Epidemie ausbricht. Wir erleben Buckys Innenwelt, vor allem, wie er sich selbst zerfleischt: Weil er wegen seiner Fehlsichtigkeit nicht in den Krieg ziehen konnte, weil er die Jungs auf dem Sportplatz nicht genug unterstützt, wegen der ...
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Rezension zu "Nemesis" von Philip Roth
Kreisrundes_Quadrat
22:00Aufgrund einer Sehschwäche wird Eugene Cantor nicht ins Militär eingezogen und muss - im Gegensatz zu seinen Freunden - nicht als Soldat die Gräuel des 2. Weltkriegs miterleben. Stattdessen verbleibt er im beschaulichen Newark, New Jersey, und arbeitet dort als Sportlehrer. Mit der bedrückenden Sommerhitze legt sich allerdings ein Schatten über die Stadt: Polio. Die Kinderlähmung greift ohne ...
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Rezension zu "La Tache" von Philip Roth
steffeinhorn
09:15Endlich mal wieder ein Buch, dass ich wirklich bis zur letzten Seite durchlesen musste. Philip Roth versteht es, nicht nur die amerikanische aktuelle Kultur bezeichnend zu kritisieren, ohne bitter zu wirken. Mich begeistert die detailgenaue Zeichnungen der Protagonisten, verloren in einer Welt, die sie mit ihren absurden Gesetzen und Regeln zu unmöglichen Verhaltensweisen zwingt, um zu ...
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Rezension zu "Portnoy's Complaint" von Philip Roth
tedesca
15:13Philip Roth ist einfach ein Meister des Erzählens, ganz egal, worum es in seinen Büchern geht. Viele davon sind auch als autobiografisch zu betrachten, dieses macht ganz den Eindruck, als handle esi sich dabei um seine Abrechnung mit einer Kindheit in einer jüdischen Familie. Vor allem der überfürsorglichen jüdischen Mutter, die auch nicht davor zurückschreckt, ihren kleinen Buben mit dem ...
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Rezension zu "Everyman" von Philip Roth
Jonas77
12:06Kürzlich hat Roth angekündigt er höre mit dem Schreiben auf. Das kann man bedauern, aber muss es nicht, denn er hat ein beeindruckendes Werk geschaffen. Dazu zählt auch dieser relative kurze Band. Es ist ein großartiges Buch über das Leben und das Sterben geworden. Wer konnte das Zitat vergessen: "Das Alter ist ein Massaker"? Der Protagonist bleibt namenlos. Er ist ein Stellvertreter für uns ...
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Rezension zu "Everyman" von Philip Roth
Guccini
13:57Die Geschichte soll anregen. Von Roth erwartet man immer etwas überragendes. Hier ist es ihm zwar inhaltlich gelungen, vom der Spannung aber eher zu Vernachlässigen. Fast schon langweilig - ohne Bogen.
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Rezension zu "Portnoys Beschwerden" von Philip Roth
JimmySalaryman
16:46In dieser neuen Übersetzung noch großartigerer ... Roth ist ein Stilist, und nur deswegen erzielt er mit diesem formal gewagten Setting (Psychoanalyse) ein Ergebnis beim Leser, er schafft ihn nämlich, den Leser. Mit Portnoy erfindet er ein alter ego, aber nicht nur seins - unser aller. Jeder ist Portnoy, irgendwie, irgendwo. Jeder kennt ihn, in sich, in anderen. Nicht weniger als ein Meisterwerk.
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