Leser-Rezension zu „Jedermann” von Philip Roth
am 4.05.2009
Bestechend an diesem Buch von Philip Roth ist die absolute Namenslosigkeit des Protagonisten. Er ist ein wahrer Jedermann, der sein Leben, seine Fehler, seine Ehen reflektiert.
Ausgehend von seiner Beerdigung liegt der Schwerpunkt auf den letzten Jahren des Jedermanns, auf Begegnungen mit Menschen von früher und neuen Alten und auf der ewigen Frage nach dem Sinn.
Trotz der nur 150 Seiten behandelt das Buch viele Aspekte des Lebens, lässt Raum für die Reflektionen zu Liebe und Sex in typischer Art Philip Roth' und kann doch schnell in wenigen Stunden gelesen werden.

