Leser-Rezension zu „Das Einstein-Mädchen” von Philip Sington
am 4.08.2010
Das Einstein-Mädchen. Ja, wer ist dieses Einstein-Mädchen überhaupt? Das Mädchen, welches um 1932 im Wald bei Caputh bewusstlos und verletzt aufgefunden wird.. Diese Fragen stellt sich die Region um Potsdam und vor allem Dr. Martin Kirsch, der einen Arzt der Psychologie darstellt. Kirsch kennt die Patientin E. (wie sie oft im Buch genannt wird), noch von vor diesem mysteriösen Überfall.. Doch daran kann E. leider nicht mehr erinnern. Da er nicht nur dienstliche, sondern auch private Interessen an dem Mädchen hegt, hängt er sich mit all seinen möglichen Mitteln an diesen Fall.
Eine liebliche und dramatische Geschichte, bei der der Autor gut die Wirklichkeit (Zeitlliche Ereignisse wie z.B. Buchverbrennung, Hitler an der Macht, etc) mit dem Fiktiven vermischt hat. Außerdem lernt man viel über den wahren Albert Einstein kennen.. Auch, wenn ich finde, dass er etwas "böse" und "hart" dargestellt ist. Da ich mich aber vorher nicht mit dem Lebenslauf des Herrn Einstein befasst habe, kann ich nicht sagen, ob er wirklich solch ein Mensch war oder nicht.
Am Ende des Buches erfährt man noch den Hintergrund zu der Geschichte und findet heraus, was wirklich an der Story (neben den wirklichen Ereignissen) dran ist.
Alles in allem ist es ein sehr schönes Buch (vor allem auch ein schönes Cover ♥). Gestört haben mich ein wenig die physikalischen Sachen wir Quantenphysik, Relativitätstheorie etc. Aber diese Stellen kann man gut und gerne weiter blättern, da sie für den Einen oder Anderen zwar ganz interessant sein können, jedoch für mich ans Physik-Noob, absolut zu hoch sind..
Kaufen, mitfiebern und liebhaben (:

