Leser-Rezension zu „Das Einstein-Mädchen” von Philip Sington
am 21.08.2010
Berlin 1932:In einem Wald wird eine junge Frau verletzt aufgefunden.Sie liegt im Koma und wird in ein Krankenhaus gebracht,wo sich bald der Psychater Dr.Kirsch ihres Falles annimmt.Er erkennt in ihr eine junge Frau,der er vorher schon begegnet ist und die in von Anfang an fasziniert hat.Doch er ist verlobt,steht kurz vor der Hochzeit und darf seine Gefühle nicht zeigen.Die junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren,nur ein Flugblatt über einen Vortrag von Albert Einstein,der bei ihr gefunden wurde,ist die einzige Spur.Kirsch will herausfinden,wer die Unbekannte ist und beginnt,nachzuforschen.
Vom Klappentext her machte mich dieses Buch neugierig,was hat eine junge unbekannte Frau mit Einstein zu tun?Ich habe einen spannenden Roman erwartet,der in den dreissiger Jahren spielt,also einmal was anderes als die gewöhnlichen Geschichten.Doch leider wird man gleich zu Beginn mit Einsteins Theorien und wissentschaftlichen Vorträge bombardiert,so das ich ganze Seiten überlesen habe.Ich weiss nicht,was der Autor damit bezweckte,denn diese Dinge sind für die Geschichte nicht relevant.
Schade,denn eigentlich wäre es ein gutes Buch,hätte der Autor nicht so viel trockene Theorie der Physik eingebaut.

