Die Grande Beune

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Inhaltsangabe

Der Erzähler dieser packenden, knappen Geschichte erinnert sich an die erste Stelle als Lehrer, die er 1961 in einem Dorf in Frankreichs Südwesten antrat. Er begegnet zwei Frauen, die ihn faszinieren, der älteren Hélène und der jungen Yvonne. Yvonne ist die, von der er dann Tag und Nacht träumt, der er nachstellt. Pierre Michon, ein Meister unter den Autoren der französischen Gegenwartsliteratur, hat "Der Ursprung der Welt" in einer unerhört sinnlichen und kunstvollen, einer hoch aufgeladenen und verdichteten Sprache geschrieben. Der Titel spielt an auf die Region, in der die Geschichte situiert ist, nahe den Höhlen von Lascaux mit den weltberühmten paläolithischen Malereien – aber zugleich auch auf Gustave Courbets Bild einer Vulva aus dem Jahr 1866, das diesen Titel trägt und zu dem das Motto paßt, das Michon an den Anfang gestellt hat: »Die Erde schlief nackt und gepeinigt wie eine Mutter, der die Decke herabgeglitten war.« (Andrej Platonov)
Die Grande Beune
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  • Rezension zu "Die Grande Beune" von Pierre Michon

    Die Grande Beune
    Clari

    Clari

    14:56

    Archaische Lebenswelten. In seinem düsteren kleinen Roman "Die Grande Beune" beschwört Pierre Michon eine archaische Welt herauf, die fern unserer Zivilisation im Tal der Dordogne und dem Flüsschen Beune ein ursprüngliches Leben verspricht. Hier lebt der junge Lehrer, der sich ungeahnte sinnliche Genüsse von den üppigen Gestalten zweier Frauen erträumt. Helène und Yvonne bieten körperliche ...

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