Rezension zu "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce

Neuer Beitrag

glorana

Vor 8 Monaten

(31)

Eine wundervolle Geschichte um einen einfachen Mann, namens Harold Fry, der an einem ganz normalen Dienstag einen Brief bekommt, der alles verändern sollte. Der Brief ist von Queenie Hennessy, einer Frau, die er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Der handgeschriebene Brief erzählt von ihrer Krankheit; Queenie hat Krebs und schreibt, um sich zu verabschieden. Harold erinnert sich an sie und denkt darüber nach, warum er so lange Zeit hat verstreichen lassen, bis er wieder von ihr hört, ohne selbst nach ihrgeforscht zu haben. Harold beschliesst selbst, ihr einen Brief zu schreiben. Er weiss zuerst nicht, was er ihr schreiben soll, denn was schreibt man einer Frau, die man kaum noch kennt und die unheilbar an Krebs erkrankt ist? Den Brief will er selber zum Briefkasten bringen und geht los. Aber er wirft ihn nie ein. Er geht und geht und er geht immer weiter, denn Harold beschliesst plötzlich, ihn gar nicht mehr einzuwerfen, sondern ihn direkt zu Queenie ins Hospiz zu bringen.
Sein Gang wird zu einer Reise zu sich selbst, aber er läuft auch für seine Frau und seinen Sohn. Harold widerfährt auf dieser langen Reise eine Verwandlung. Und auch wir Leser können im Laufe dieser Reise zu der sterbenden Quennie eine Reise mitten hinein ins Leben machen.
Ein berührender und bewegender Roman, der aufzeigt, wieviel Kraft Gedanken haben und dass es sich lohnt, aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Rachel Joyce schafft es mit ihrem wundervollen Roman, uns an unser Leben zu erinnern und darüber nachzudenken und aufzubrechen, neue Ufer zu suchen, die manchmal Veränderungen schaffen.

Autor: Rachel Joyce
Buch: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

aba

Vor 7 Monaten

Wirklich ein sehr bewegendes Buch!

Neuer Beitrag