Rezension zu "Numbers - Den Tod im Blick" von Rachel Ward

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Jennifer_Francy

Vor 1 Jahr

(4)

Inhalt:
Jem (15) sieht wenn sie in fremde Augen blickt eine Zahl. Diese Zahl ist ein Datum. Der Tag an dem ihr gegenüber sterben wird.
Als um sie herum alle die gleiche Zahl haben - das heutige Datum - weiß sie das etwas schlimmes geschehen wird und läuft mit ihrem Kumpel Spinne (15) weg. Wenig später explodiert das London Eye. Da sie kurz vorher weggelaufen sind hält die Polizei sie für die Täter und da beide bereits vorbestraft sind, entschließen sie sich abzuhauen ...
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Meinung:
Die Idee mit den Todesdaten finde ich einfach Klasse! Und deswegen hab ich mir auch viel von dem Buch versprochen und was soll ich sagen ... ich find es wirklich großartig. =)
Die Charaktere:
Die Protagonistin Jem ist mal was ganz anders. Am Anfang bin ich nicht so recht mit ihr warm geworden ( Ihr Lebensmotto ( frei aus dem Kopf zitiert): " Das Leben ist scheiße, man kann nichts dagegen tun und irgendwann stirbt man.") Jem ist erst wegen ihrer "Gabe" total verschlossen, will keine Bindungen eingehen und am liebsten den ganzen Tag allein am Kanal entlangschländern um niemandem zu begegnen und vorallem in die Augen schauen zu müssen, aber langsam öffnet sie sich und lernt, das das Leben doch einen Sinn hat. (Sie ist nicht gerade in den besten Familienverhältnissen aufgewachsen ... (Mutter drogensüchtig, stirbt an Überdosis; Vater kennt sie nicht ( war ein Freier der Mutter); wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht und sieht auch noch die Todesdaten ... ). Sie nimmt die Todesdaten anfangs einfach so hin, später glaub sie jedoch daran das man sie vielleicht doch ändern kann und versucht irgendwie ihren Freund zu retten, der nur noch wenige Tage zu leben hat.
Spinne fand ich erst irgendwie abstoßend so wie er beschrieben wurde (es wird ziemlich oft auf einen Gestank hingewiesen. ^^´) und anfangs auch ein bisschen nervig, aber ich finde er wurde von Seite zu Seite sympatischer. =) Zum Schluss hin ist er mir richtig ans Herz gewachsen.
Beide, Jem & Spinne, mochte ich wirklich gern und für die Verhältnisse in denen sie aufwachsen/ aufgewachsen sind, sind sie wirklich realistisch dargestellt und verhalten sich auch so. Selbst die Sprache ist passend. :-)
Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, wie Valerie (Spinne´s Oma), Simon, der Rektor oder dessen Frau.
Handlung:
Sie ist wirklich durchgehend interessant. :-) Anfangs erfährt man wie Jem so lebt, was sie so für Ansichten hat ect. Die eigentliche Handlung geht erst los, als sie beim London Eye ankommen. Da wird es dann kurz spannend ( Flucht ect.). Dann hat das Buch einen kleinen Durchhänger, als sie draußen durch ein Feld nach dem anderen laufen. Es geht jetzt weniger um die Todesdaten, viel mehr um die Beziehung zwischen Jem und Spinne. Später rücken wieder mehr die Zahlen in den Vordergrund. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse direkt, es wird richtig emotional und hat mich wirklich mitgerissen. Teilsweise werden sogar längere Zeiträume übersprungen, was ich ein bisschen schade fand. Alles in allem aber wirklich toll. =)
Sprache
Ja, ich gebs zu sie ist wirklich sehr jugendlich und die Hauptcharaktere sparen auch nicht mit Schimpfwörtern ect. Was mich erst ein wenig irritiert hat war, das der Leser oft direkt angesprochen wird. War aber mal was anderes und hat mir persönlich gut gefallen.
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Cover:
Das Cover ist wirklich toll. Es ist eher schlicht und der Titel des Buches ist geprägt und in dem Titel stehen Zahlen, die allesamt wieder geprägt sind.
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FAZIT:
Wirklich tolles Buch. 4,5 von 5 Sternen. Hab aufgerundet, weil mir das Cover so gut gefällt. ;)

Autor: Rachel Ward
Buch: Numbers - Den Tod im Blick
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