Leser-Rezension zu „Der Gartenkünstler” von Ralf Günther
am 22.05.2010
Exzentrisch, eitel, untadelig, ein Kavallier der vornehmen Gesellschaft im Jahre 1826, in dem sich Fürst Pückler am finanziellen Abgrund sieht und sich von seiner Lucy-Schnucke trennen möchte. Trotz aller Widrigkeiten aber seine Lucy als treue Freundin betrachtet und ihre Wertschätzung genießt.
Die Überfahrt nach England, seine Anstrengungen, aus seiner finanziellen Situation etwas Neues zu erleben, die Morde, die in seiner Umgebung für Unruhe sorgen.
Ein Roman, sehr ausdruckslos und leicht zu lesen. Etwas historisch angehaucht aber auch – wenn nicht der trockene Humor aufkäme – ernst und mit krimimäßigen Flair verpackt.

