Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Inhalt:
Es ist ein Sachbuch über die Zeit des englischen Mittelalters. Allerdings ein Sachbuch, das nicht verstaubt und trocken ist, sondern total eingefärbt ist von Gablés subjektiven Eindrücken und Gedanken zu dieser Zeit...*
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Schreibstil:
Gablé schreibt einfach einfach und gut, flüssig, nicht anspruchsvoll und doch nicht platt....
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Quintessenz:
*...Das macht das Buch einerseits natürlich nicht objektiv. Aber gibt es die überhaupt? Gerade was Geschichte betrifft? Und andererseits macht gerade diese art der Berichterstattung gerade am Anfang viel Spaß!
Zum Ende hin jedoch musste ich es auf die letzten 30 Seiten aufhören, denn es wurde mir einfach zu langweilig. Und das liegt nicht an Gablé, sondern an der englischen Geschichte: Die gab sich - so scheint es mir - weder große Mühe, ihre Menschen mit unterschiedlichen Namen zu benennen, noch ihre Handlungen und Reaktionen mal zu ändern...
Dauernd werden Menschen geboren, die wie ihre Eltern und Großeltern und Urgroßeltern etc. heißen!
Dauernd geschieht zwischenmenschlich das Gleiche, ja das Selbe.
Und das wurde mir - durch so ein Buch ist die Geschichte natürlich extrem komprimiert - so langweilig, dass ich keine Lust mehr hatte, es zu Ende zu lesen, denn: Es würde ja doch nichts neues geschehen!
Trotz dieses Mangels waren es doch die meisten Buchseiten, die mir Spaß bereiteten. Und das ist doch immer erwähnenswert.
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