Leser-Rezension zu „Verliebte Lügner” von Richard Yates

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kfir kfir
Verfasst von kfir
am 15.10.2007
 

Ich mag Kurzgeschichten an sich nicht sehr gerne. Habe sie noch nie richtig gerne gemocht. Kaum fangen sie an, hören sie auch schon wieder auf. Das lohnt doch gar nicht, das ist meine Einstellung seit Schulzeiten. Zeit, dies zu revidieren?

Hier haben wir gleich sieben Kurzgeschichten, die die Liebe zum Hauptthema haben. Die unterschiedlichen Geschichten habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen. War die eine Hälfte der Stories interessant bis unterhaltsam, empfand ich den Rest für mich von uninteressant bis schlichtweg belanglos. Eine wirkliche Spannung kam allerdings bei keiner der Geschichten bei mir auf. Mag daran liegen, dass vieles nur zu sehr angerissen wurde und viel mehr Raum verdient hätte oder weil manche Story einfach an sich schon nicht viel hergab und auch keinen Höhepunkt entwickelte.
Was mich allerdings sehr fasziniert hat, war die Präzision und aussergewöhnlichen Intensität und Gewähltheit der Sprache. Ich war begeistert. Leider gibt der Autor sich und den Geschichten nicht mehr Platz um sich mehr zu entfalten, ich hätte noch stundenlang weiterlesen können und mögen. Richard Yates als Romanautoren werde ich im Auge behalten.

Was mir von dem Buch bleibt, ist die Gewissheit, dass ich mich für Kurzgeschichten noch immer nicht faszinieren kann. Entweder zu belanglos oder zu kurz.

 

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Verliebte Lügner Verliebte Lügner
Richard Yates

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liebe, kurzgeschichten, amerika, short stories, erzählungen

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Verliebte Lügner
von Richard Yates

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