Leser-Rezension zu „Pharma” von Rip Gerber
am 11.07.2009
An sich ein gutes Buch, spannend verfasst, gut zu lesen auch wenn es hin und wieder einige Längen aufweist. Eines der Hauptthemen ist das unglaublich schnelle Wachstum einer Venusfliegenfalle, welches von Forschern im Dschungel untersucht wird. Darum spinnen sich viele Nebengeschichten, wie eine Vater-Sohn-Geschichte, die seit Jahren gestört, dann aber wundersamerweise durch zwei Wochen Urwald und Lebensgefahr plötzlich gegenteilig ist; ein riesiger Pharmakonzern, der ganz andere Dinge mit den Ergebnissen der Wissenschafter plant und ein ansässiger Drogenbaron mit seinem ganz eigenen "Problem" spielt ebenfalls eine Rolle. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, doch durch diese ganzen Nebengeschichten und vor allem durch das Ende wird das Buch ziemlich verworren und an manchen Stellen sogar unsinnig. Spannend ist's trotzdem und wer nicht zuviel Wert auf Sinn legt ;-) dem kann ich es ans Herz legen.

