Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Ausgerechnet in der Klinik, in der sich Jack Stapleton am Knie operieren lassen will, sind ungewöhnlich viele postoperative Todesfälle durch bakterielle Infektionen geschehen. Laurie Montgomery, Gerichtsmedizinerin und Jacks Frau, versucht verzweifelt, ihren Mann davon abzuhalten, die Operation durchführen zu lassen. Aber Jack ist uneinsichtig. Also beginnt Laurie mit Nachdruck zu ermitteln, was die genaue Ursache der Todesfälle ist, um Jack mit beweiskräftigen Argumenten überzeugen zu können. Allzubald aber läuft ihr die Zeit davon.......
Verschiedene Handlungsstränge, die lose miteinander verknüpft sind, werden in einem lockeren, unterhaltsamen Schreibstil erzählt.
An den Romanen von Robin Cook gefällt mir besonders, dass jeder komplett anders ist. Selbst Jack Stapleton, der in vielen von Robin Cooks Büchern eine Hauptrolle spielt, wirkt jedesmal wie ein völlig neuer Charakter auf mich.
Manchmal treten zu viele Personen auf einmal auf, insbesondere wenn Jacks und Lauries Kolleginnen und Kollegen aus der Gerichtsmedizin ins Spiel kommen. Zudem bleiben am Ende von "Die Seuche Gottes" einige Fragen offen, was ich schade finde, nachdem die Geschichte sehr sorgfältig aufgebaut wurde.
Alles in allem ein gelungener, unterhaltsamer Krimi aus dem Krankenhausmilieu, insbesondere für Robin-Cook-Fans.
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