Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Die Sinnhaftigkeit der Existenz dieses Buches hat sich mir bis zum Ende nicht erschlossen. Nachdem ich mit Begeisterung "Sternstunden der Bedeutunslosigkeit" von Rocko Schamoni gelesen habe, habe ich mir sofort "Risiko des Ruhms" zugelegt. Leider eine Fehlinvestition. Den ein oder anderen Lacher konnte ich mir natürlich nicht verkneifen - der typische Schamoni Humor eben. Viel öfter musste ich aber den Kopf schütteln und mir die Frage stellen: "Was will mir der Autor damit wirklich sagen?"
Kurz zum Inhalt: Es geht um die turbulente Lebensgeschichte eines Erzählers. Die Geschicht beginnt mit seiner Jugend in Saleika, wo er und seine Familie in einem Erdloch hausend der Arbeit auf einem Kirmes nachgehen. Er geht auf Reisen - anfangs unter Begleitung seiner skurrilen Familie und des Alkoholiker-Onkel namens Schoffo. Er experimentiert mit Drogen, verbringt eine Zeit lang in einem Zirkus, Er lebt in New York, Asien und Paris. Er ist Künstler, Poet, Meeresforscher und schwuler Seemann. Schließlich landet er in Hamburg und bei der Musik. Die Biographie des Erzählers wird unterbrochen von kuriosen Kurzgeschichten. Dies entnimmt der Geschichte womöglich ihre letzte Portion Sinnhaftigkeit.
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