Leser-Rezension zu „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit” von Rocko Schamoni
am 3.01.2012
Ein Titel, der nicht zuviel verspricht. Denn wie schon einige meiner Vorredner korrekt anmerkten, geht es in Schamonis Machwerk wirklich um Nichts. Das Leben des Michael Sonntag plätschert in Hamburg so dahin, zwischen Gelegenheitsjobs und Sozialhilfe ist Sonntag eigentlich nur zu größerer Begeisterung in der Lage, wenn er durchs Fenster seine Nachbarin Mia anhimmelt. Und trotzdem, und das ist vielleicht Schamonis besonderes Talent, ist es nicht langweilig, stellenweise sogar sehr unterhaltsam und lustig, Sonntag in seinem Nihilismus zu begleiten und zu beobachten. Ein humorvolles, unterhaltsames Buch für Zwischendurch, von dem nicht viel in Erinnerung bleiben wird, das aber auch einfach gute Unterhaltung ist.
Kommentare zu dieser Rezension
AnnaChi vor 4 Monaten
Ich empfehle dir die Fortsetzung - "Tag der geschlossenen Tür" - um Längen witziger!


