Leser-Rezension zu „Kap der Finsternis” von Roger Smith
am 12.01.2010
Brutale Wahrheit oder Fiktion ???
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Wer dieses Buch gelesen hat, überlegt sicherlich zweimal ob er nach Kapstadt reisen soll.
Ich finde es erschreckend mit welcher Brutalität und Normalität die Figuren in diesem Buch vorgehen und sich zum Teil als Herr über Leben und Tod sehen.Und das alle Firguren eigentlich nur das eine wollen "Rache", angefangen bei den Polzisten bis zur der Familie von Opfern. An manchen Stellen musste ich hart mit mir kämpfen ob ich dieses Buch weiterlesen oder einfach zur Seite legen sollte.
Um die Geschichte der Polizisten und anderer " Nebenfiguren" zu erzählen, rückt die eigentliche vesprochene Geschichte der Familie Burn in den Hintergrung. Was sehr Schade ist, den ich denke das dieses Buch mit Gewonnen hätte mit ein wenig mehr Einblick in diese Familie.
Auffällig ist auch das alle Personen Einzelkämpfer sind und ausschließlich an sich denken, aber hierdurch sticht auch keiner aus der Masse der Figuren heraus. Die Masse an sich wird auch nur ein mal am Schluss stark und dann auch nicht auf eine bemerkenswerte Weise, sondern auch hier ist Rache wieder das Motiv.
Ich kann jetzt nicht von mir behaupten, das ich dieses Buch nicht aus der Hand legen konnte, ebenso wenig wie das ich jetzt gespannt auf das nächste Buch von ihm warten werde. Ich kann auch noch nicht ganz nachvollziehen wie man so viel Brutälität und Hass in einem Buch von 350 Seiten packen kann.

