Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Inhalt:
Schuldig ist, wer vergisst Kriminalpsychologe Levy hätte nie daran gedacht, dass ihn der ungelöste Fall, der ihm damals den Job kostete, nochmals beschäftigen würde. Der Täter hat wieder zugeschlagen: Menschliche Innereien werden an einem Flussufer gefunden. Levy wird zu den neuen Ermittlungen hinzugezogen. Keiner kennt den Serienkiller so gut wie er, aber als Levy herausfindet, wie gut er ihn wirklich kennt, ist es vielleicht schon zu spät.
Meine Meinung:
Dieser Psychothriller hat mir gut gefallen. Er ist der Auftaktroman zur Balthasar Levy –Reihe. Kriminalpsychologe Levy, wird zu einem ungelösten Fall hin zu gezogen, nachdem der Täter wieder zuschlägt. Dabei ist Levy zu diesem Zeitpunkt alles andere als stabil und kämpft gegen sein Alkoholproblem. Doch ist er der einzige der den Serienkiller wirklich kennt, und somit beginnt ein Wettlauf mit der Zeit für ihn und die Opfer.
Der Roman beginnt mit einem Prolog. Immer wieder wird die Sicht des Serienkillers und auch Levy beschrieben. Vor allem Levys Alkoholsucht die die Ermittlungen blockiert. Mir erschien die Rolle zwischendurch auch etwas unrealistisch, ist er doch durch die Alkoholsucht weder stabil noch verantwortungsbewusst um eine solch tragende Rolle zu spielen. Balthasar Levy wirkt sehr stur und selbstzerstörerisch und ab und an waren mir seine Gedankengänge etwas zu viel des guten.
Dennoch bekommt der Leser ein Gefühl für beide Charaktere und wird in deren finsteren Geschichten durch detaillierte Beschreibungen hinein gezogen. Alkoholismus, Familiendramen und Satanismus sind hier Thema. Die Morde sind sehr detailliert beschrieben und so bekommt ein Leser wie ich, der viel Fantasie hat, mitunter das Gruseln und Grauen.
Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, setzt ab und an ab, wodurch sich die Geschichte etwas zieht. Zum Ende hin wurde die Handlung für mich etwas verwirrend, das Ende jedoch dann wiederum verblüffend und bestätigte dann meinen Anfangsverdacht.
Der Schreibstil ist recht flüssig, das Buch mochte ich zweitweise nicht mehr aus der Hand legen da sich die Spannung stets steigerte. Das Cover ist passend zur Handlung gewählt.
Fazit:
Ein guter lockerer Psychothriller, der spannend und leicht zu lesen ist. Ein Anfang einer Thriller- Reihe die vielversprechend klingt. Roman Rausch wurde 1961 geboren. Er veröffentlichte bisher die Killian & Heinlein Krimireihe, 2 weitere Balthasar Levy Romane „ Code Freebird“ und „Weiß wie der Tod“ sowie den historischen Roman „Das Caffeehaus“.
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