Rezension zu "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." von S.J. Watson

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j125

Vor 1 Jahr

(7)

Christine verliert sie immer wieder. Jede Nacht aufs neue. Ihre Erinnerung.
Sie wacht morgens auf, manchmal als Kind, manchmal als junge Frau, aber nie als die End-Vierzigerin, die sie eigentlich ist. Sie beginnt ein Tagebuch zu schreiben, um ihre Erinnerungen halten zu können, doch was sie darin liest, ist mehr als beunruhigend. Wem soll sie noch vertrauen, wenn sie nicht einmal sich selbst vertrauen kann?

Ich muss sagen, ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich mir diese Situation einfach nicht vorstellen konnte. Wie ist das, wenn man jeden Tag aufwacht und nicht weiß wer man ist, was gestern war? Und wie schafft man es als Autor, so ein Thema umzusetzen, ohne das es langweilig wird? Das ist S.J Watson meiner Meinung nach sehr gut gelungen, auch wenn ich anfangs nicht wusste, ob mir das Buch gefallen würde. Ich habe einfach anderes erwartet und war mir beim Lesen nicht sicher, ob mir das Ende gefallen würde, denn das Buch wird als Thriller bezeichnet und etwa 2/3 des Buches habe ich mich gefragt, wo das Buch ein Thriller sein soll. Aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und es wird richtig spannend. Das Buch nimmt eine Wendung, die man anfangs vielleicht kurz in Erwägung zieht, aber dann schnell wieder verwirft (jedenfalls ging es mir so), da es einfach zu unglaublich klingt. Aber, in diesem Buch, mit diesem Thema ist alles möglich.

Fazit: Anders als erwartet, aber definitiv empfehlenswert, lesenswert und spannend!

Autor: S.J. Watson
Buch: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
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