Leserunde zu "Die Henkerin" von Sabine Martin

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SabineMartin

Vor 11 Monaten

Eröffnung und Bewerbung und Buchverlosung


Autor: Sabine Martin
Buch: Die Henkerin

SabineMartin

Vor 11 Monaten

Eröffnung und Bewerbung und Buchverlosung

Lust auf das „finstere" Mittelalter? Auf Henker und Hinterhalt? Dann seid ihr bei der Leserunde „Die Henkerin“ von Sabine Martin, erschienen im März bei Lübbe, genau richtig.

Darum geht’s:
Esslingen, 1325: Melisande ist noch ein Kind, als ihre Familie in einem Hinterhalt brutal gemeuchelt wird. Dass sie überlebt, verdankt sie allein Raimund. Dem Henker. Er nimmt sie zu sich, gibt sie als seinen stummen Neffen aus, lehrt sie sogar sein Handwerk - das nicht nur entsetzliche Foltermethoden, sondern auch die Kunst des Heilens umfasst. Ihre verletzte Seele findet dennoch keine Ruhe, hat sie ihrer sterbenden Mutter doch eines versprochen: den Mörder zu finden und sie zu rächen.

Wir, Sabine Martin, sind keine königliche Majestät und reden im „Pluralis Majestatis“ von uns selber, wir, Sabine Martin, das sind Sabine Klewe und Martin Conrath, die schon länger als Autoren unterwegs sind und auch gemeinsam schreiben.

Wir verlosen 12 Bücher, wer also Lust hat, in der Leserunde „Die Henkerin“ aktiv zu sein, kann sich bis Mittwoch, 6.6.2012, 24.00 Uhr bewerben. Stichwort: "Ich will!"
Wir losen dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Notar die Glücklichen aus. Wir starten mit „Die Henkerin“ unsere erste Leserunde und sind sehr gespannt.
Los geht’s mit der Leserunde am Montag, 18. Juni, sofern alle Bücher angekommen sind.

P.S. Fragen an uns könnt ihr natürlich jederzeit stellen …

Bis bald
Sabine Martin

Wildpony

Vor 11 Monaten

Eröffnung und Bewerbung und Buchverlosung

Na dann beginne ich mal mit "ich will" :o))
Habe in letzter Zeit mehrere historische Romane gelesen und hatte viel Spaß dabei. Vor allem wenn es um Henker geht ist es immer spannend... und man ist ja auch neugierig.
Würde also sehr gerne mitlesen und bewerbe mich hiermit für die Leserunde.
Gruss Sonja

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dorli

Vor 11 Monaten

Kapitel 3: Die Henkerin Seite 133-211
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Zeitsprung, 5 Jahre später. Raimund hatte einen Schlaganfall, ist fast gänzlich bewegungsunfähig. Melisande pflegt ihn und hat als Melchior seine Aufgaben als Henker übernommen. Sie kommt ja recht gut klar mit diesen zum Teil grausamen Aufgaben. Hätte ich nicht gedacht.
Sie wird in der Stadt von niemandem erkannt, obwohl sie ja in Esslingen aufgewachsen ist und ihre Familie gut bekannt war. Hier ist der Henkerberuf wohl von Vorteil für sie, da niemand wirklich in ihre Nähe kommt oder sie auch nur genauer anschaut.
Wendel Füger, Weinbergseigner und Weinhändler kommt ins Spiel. Er beliefert auch Ottmar de Bruce, es klingt ja anfangs fast, als wären die beiden gute Bekannte. Wendel kennt de Bruce üble Machenschaften daher wohl nicht.
Wie kurios ist das denn? De Bruce will von Melisande unterrichtet werden! Wenn der wüsste… Aber Melisande hat einen raffinierten Plan: sie will de Bruce mit der vergifteten Klinge nur leicht verletzen, das Gift soll ihn erst viel später töten. Doch de Bruce ist unwahrscheinlich vorsichtig, Melisandes Vorhaben scheitert, sie ist am Boden zerstört. Rechnet de Bruce etwa mit einem Anschlag auf sich? Hat er die Verkleidung durchschaut und spielt ein Spiel?
Der Tag endet für Melisande noch weitaus schlechter. Nicht nur, dass sich die Magd das Leben genommen hat und Melisande die Schuld dafür bekommt, muss sie doch auch noch mit anhören, dass ihre heimliche große Liebe Adalbert der Verursacher für die ausweglose Situation der Magd war, schlimmer noch, er verhöhnt die Magd sogar und hat bereits ein neues „Opfer“ gefunden.
Warum kippt eigentlich Wendel ständig um? Kann das wirklich nur an dem Bier liegen?

sahapu

Vor 11 Monaten

Kapitel 2: Das Versprechen Seite 60-132
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Ich bin immernoch absolut begeistert von diesem Buch. Bisher eine absolut gelungene und schlüssige Geschichte.

Die Charaktere sind auch jeder für sich passend.

Raimund ist als Henker doch nicht ganz so einsam. In Henrich hat er eine Art Freund, der ihm damals auch zur Seite stand, als seine Frau in den Wehen lag und die Esslinger Hebamme nicht helfen wollte. Leider kam seine Unterstützung nicht schnell genug, sodass Raimunds Frau und Sohn bei der Geburt starben. Sehr traurig, aber so versteht man eher warum er sich um Melisande wie um eine Tochter sorgt und kümmert. Der Wunsch nach (s)einer Familie.

Gegen Ende wird deutlich das auch De Bruce ein gebrochener Mann ist. Er fühlt einen Schmerz in seiner Seele, der nur im Kampf etwas gemildert wird. Ist es die Trauer um seinen Sohn oder steckt da noch mehr dahinter? Er versucht den Schmerz durch selbst zugefügte Schnittwunden zu betäuben, was jedoch nur für kurze Dauer eine Art Erleichterung bringt.
Er glaubt jedoch nicht, dass es sich bei der rothaarigen Mädchenleiche um Melisande handelt. Woher er das nur ahnt? Ich finde es aber etwas sehr zufällig, dass zur selben Zeit, im selben Wald zwei rothaarige Mädchen unterwegs sein sollen. War diese Haarfarbe damals zu häufig vertreten? Aber egal. Das fällt nicht ins Gewicht.

Ich bin nun gespannt darauf zu erfahren, wie Melisande eine Henkerin wird.

Mone80

Vor 11 Monaten

Kapitel 1: Der Hinterhalt Seite 9-59
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Pennelo schreibt:
... Raimund wirkte für mich auf den ersten Blick garnicht wie ein "Henker" wie der Böse den Melisande ja auch am Anfang in ihm sieht. Nach den ersten Gesprächsfetzen merkt sie aber, dass er eigentlich ein ganz netter Kerl ist, der nur seiner "Berufung" nachgeht. ...

Ich mag Raimund sehr, auch trotz seiner Berufung. Er ist ja nicht nur Henker, sondern auch Heiler und scheint ein guter Heiler zu sein. Und er scheint selbstlos zu sein, weil er genau weiss, in welche Gefahr er sich gebracht hat, als er Melisande gerettet hat.

Mone80

Vor 11 Monaten

Kapitel 1: Der Hinterhalt Seite 9-59
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Erstmal zum Buch: Das Cover ist viel besser als auf dem Foto. Die rote Haarsträhne, der Titel stechen hervor und auch der Hintergrund hat so eine Lederoptik.
Die Karte am Anfang und das Glossar am Ende finde ich toll. Ich mag sowas.
Der Einstieg ins Buch ist mir nicht schwer gefallen. Auch, wenn ich genau gewusst habe, wie dieser Abschnitt endet, habe ich ihn voller Spannung und auch Hoffnung (das vielleicht noch jemand überlebt) gelesen.
De Bruce ist das Böse in Person, sein Hinterhalt bis ins letzte Details geplant. Er geht grausam vor und macht selbst vor Leichenschändung keinen Halt mehr. Er weiss, dass man ihm nichts anhaben kann.

ginnykatze

Vor 11 Monaten

Kapitel 2: Das Versprechen Seite 60-132
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sahapu schreibt:
Raimund ist als Henker doch nicht ganz so einsam. In Henrich hat er eine Art Freund, der ihm damals auch zur Seite stand, als seine Frau in den Wehen lag und die Esslinger Hebamme nicht helfen wollte.

Stimmt, Henrich ist wohl sein richtiger Freund. Sie helfen sich gegenseitig. Hat mir sehr gut gefallen auch der Rückblick, warum Raimund ja eigentlich allein ist.

Buchrättin

Vor 11 Monaten

Kapitel 2: Das Versprechen Seite 60-132
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Henker war ja ein wirklich einsames Leben, durften die denn heiraten, weil die hatten ja irgendwie kaum Kontakt. Heinrich ist ein guter Freund, das fand ich auch super, den Rückblick mit seiner Frau und wie er geholfen hat, die Hebamme zu holen, leider zu spät,
Melisande ist wirklich total leichtsinnig. S 91 gabe es diesen Franziskaner, der die Bibel übersetzt hat?
Das Versprechen des Henkers ganz zum Schluss fand ich sehr gut.

Buchrättin

Vor 11 Monaten

Kapitel 2: Das Versprechen Seite 60-132
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@mabuerele

oh bei dem Niessen dachte ich auch, nun ist es aus oje... aber nichmal gut gegangen. Ihc frag mich aber wie hat er seine Frau kennengelernt? habe ich das überlesen, weil wenn ihm niemand zu nahe kommen darf, oder auch kommt, wegen dem Henkerdsein?

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