Leser-Rezension zu „Firmin - Ein Rattenleben” von Sam Savage

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Amelie Windschuh Amelie Windschuh
Verfasst von Amelie Windschuh
am 6.07.2010
 

Am Anfang ließ ich mich noch nicht von der Meinung meiner guten Freundin beeinflussen, die mich vorwarnte, sie hätte es nur bis zu den ersten seiten geschafft und musste es dann weg legen weil sie es zu melancholisch und traurig hielt. Ich hin gegen konnte auf den ersten Seiten noch nichts aussetzen! Der Anfang finde ich ist sehr gut gelungen und ich musste sogar mehrmals schmunzeln als Firmin seine Kindheit und seine alkoholsüchtige Mutter beschreibt die durch ihre Milch die sie ihren Rattenbabys zu führt alle ein bisschen besoffen macht und dies ist firmins glück weil er so auch in den Genuss der nährenden Muttermilch kommt wenn endlich alle besoffen daneben liegen und schlafen. Auch sein Leben in Normans Buchladen ist sehr schön beschrieben aber nachdem Firmin dann ein halbes Jahr bei dem verrückten Autor gelebt hat und dieser plötzlich verstirbt ist das buch wirklich sehr sehr traurig und langatmig. Man gewinnt den Eindruck der Autor wollte einfach mal eine Ode an all seine Lieblingsautoren schreiben und tut dies getarnt durch Firmin und das nervt manchmal. Also ich hätte dieser sensiblen Ratte ein besseres Ende gewünscht.

 

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Firmin - Ein Rattenleben Firmin - Ein Rattenleben
Sam Savage

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Firmin - Ein Rattenleben
von Sam Savage

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